Employer Branding: 3 Trends zum Aufbau einer Arbeitgebermarke

By |2020-01-21T11:50:52+01:00Januar 21st, 2020|Human Resources|

Unternehmen brauchen eine positiv besetzte Arbeitgebermarke, um junge Talente, ambitionierte Hochschulabsolventen und erfahrene Fachkräfte zu gewinnen. Die folgenden drei Trends gehören zu den wichtigsten Anknüpfungspunkten im Bereich Arbeitgeberpositionierung.

Candidate Experience: Positive Erlebnisse vom Beginn bis zum Onboarding

Heutzutage ziehen heiß begehrte Kandidaten wie Fachkräfte und Hochschulabsolventen vielfach nur jene Unternehmen in die engere Auswahl, die sie positiv wahrnehmen und bei denen sie ein gutes Gefühl haben. Deshalb müssen sich Unternehmen als potenzielle Arbeitgeber um eine vorteilhafte Candidate Experience bemühen, die bereits in der Anziehungsphase beginnt, über die Bewerbungs- und Auswahlphase hinausgeht und den Onboarding-Prozess des neuen Mitarbeiters einschließt. Das bedeutet, dass möglichst alle Anknüpfungs- und Berührungspunkte zwischen dem Bewerber und dem Unternehmen gute Eindrücke hinterlassen sollten. Für die Candidate Experience sind insbesondere diese Kontaktpunkte zu berücksichtigen, die Bewerber im Laufe ihrer Candidate Journey kennenlernen

  • Events wie Karrieremessen
  • Firmenwebsite mit Karriereseite, Blog und Intranet
  • Social Media: Facebook, Instagram, LinkedIn & Co.
  • Influencer (z. B. ehemalige Bewerber und Mitarbeiter)
  • Newsletter

Auf Karrieremessen bewährt sich eine positive und offene Haltung gegenüber den Interessenten. Kandidaten, die Bewerbungsunterlagen eingereicht haben, schätzen eine zeitnahe Antwort, die optimalerweise nicht länger als drei Tage, aber keinesfalls einige Wochen auf sich warten lässt. Bei Absagen bewähren sich individuell begründete Formulierungen statt standardisierten Floskeln. Auch eine wertschätzende Haltung während des Bewerbungsgesprächs ist entscheidend.

Arbeitnehmermarke (Employee Branding): Mitarbeiter als Markenbotschafter

Nicht nur die Arbeitgebermarke, sondern auch die Arbeitnehmermarke beeinflusst Bewerber bei der Entscheidung für oder gegen ein Unternehmen und ist daher ein relevanter Faktor im Employer Branding. Bewerber, die die Candidate Experience positiv wahrgenommen haben, erweisen sich als wichtige Fürsprecher für ein Unternehmen, wenn sie ihre guten Erfahrungen an andere Personen weitergeben und wohlwollende Worte auf Arbeitgeberbewertungsplattformen wie Kununu abgeben. Demnach können Arbeitgeber die Mitarbeiter als Markenbotschafter für zukünftige Kandidaten einsetzen, um glaubwürdige Eindrücke zu vermitteln. Die Arbeitnehmermarke (Employee Branding) lässt sich insbesondere mit diesen Instrumenten steuern:

  • Blogs der Mitarbeiter
  • Profile der Mitarbeiter auf XING und LinkedIn
  • aktive Rollen in Social Media-Kampagnen
  • Advertorials und redaktionelle Inhalte

Im Idealfall tragen Mitarbeiter die Unternehmenswerte in positiver Form nach außen und sprechen so zukünftige Bewerber an. In dieser Funktion fungieren sie als Influencer und Botschafter für die Arbeitgebermarke.

Aktive Suche

Ein wichtiger Trend des Employer Branding besteht darin, jene Arbeitnehmer zu suchen, die mit ihrem derzeitigen Arbeitsplatz unzufrieden sind und einem Jobwechsel offen gegenüberstehen. Der Großteil dieser Personen befindet sich nicht aktiv auf Jobsuche und bewirbt sich somit nicht von sich aus. Für Unternehmen ist es sinnvoll, solche Bewerber in Netzwerken wie XING, Facebook und LinkedIn aktiv anzusprechen und individuell zu kontaktieren.

Candidate Experience, Arbeitnehmermarke und aktive Suche sind nur drei Aspekte, die den Aufbau einer positiven Arbeitgebermarke beeinflussen. Wenn Sie diese und weitere wichtige Trends der Arbeitgeberpositionierung vertiefen möchten, sind Sie bei der Saatkorn-Online-Konferenz zum Thema Employer Branding gut aufgehoben. Melden Sie sich jetzt kostenfrei zur Saatkorn-Online-Konferenz vom 3. bis 6. Februar 2020 an und erleben Sie anhand von Best Practice Cases, wie Employer Branding in der Praxis funktioniert!

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