Nach der Rekrutierung eines Mitarbeiters beginnt das Onboarding, also die Eingliederung in den Tätigkeitsbereich und das Unternehmen. Dieser Onboarding-Prozess beeinflusst die Entwicklung und das Leistungsvermögen des Neuankömmlings wesentlich. Deshalb sollte das Unternehmen alle möglichen Maßnahmen treffen, damit sich der Betroffene auch in dieser Phase wohlfühlt und eine positive Candidate Experience verzeichnet. Die folgenden sieben Tipps fördern ein erfolgreiches Onboarding.

Tipp #1: Arbeitsantritt gut vorbereiten

Im Idealfall findet der Neuankömmling einen geordneten Arbeitsplatz mit den für die Arbeit benötigten Utensilien vor. Es sollten alle erforderlichen Arbeitsmaterialien bereits vorhanden sein. Auch ein gut ausgewähltes Willkommensgeschenk sorgt für eine gelöste Stimmung beim Arbeitsantritt.

Der neue Mitarbeiter sollte die Möglichkeit haben, sich in Ruhe einzuarbeiten und nicht gleich zu Beginn mit einem Berg unerledigter Arbeiten überhäuft werden. Ein Einarbeitungsplan hilft dabei, Struktur in die Einführungsphase zu bringen und über Erwartungen und Aufgaben zu informieren.

Tipp 2: Zu Firmenevents einladen

Selbst wenn der Mitarbeiter aufgrund der Kündigungsfrist oder dem bevorstehenden Studienabschluss seine Arbeitsstelle nicht sofort antreten kann, sollte er so früh wie möglich nach der Rekrutierung in das Team eingebunden werden. Um größere Zeitfenster zu überbrücken, bietet sich die Einladung zu Firmenfeiern und Teamevents an. So kann der Neuankömmling seine Kollegen und Vorgesetzten bereits vorzeitig kennenlernen.

Tipp 3: Betriebsführung und Begrüßungsrunde

Idealerweise sind die anderen Mitarbeiter darüber informiert, wann der Neuzugang eintrifft, und bei dessen Arbeitsantritt zu einer kurzen Begrüßungsrunde anwesend. Das gibt dem Neuankömmling das Gefühl, bereits erwartet zu werden.

In der ersten Arbeitswoche sollte eine Betriebsführung stattfinden, damit sich der neue Mitarbeiter einen Überblick verschaffen kann. Hierbei sind auch die Abteilungen und Abläufe zu thematisieren. Zudem sollte der Neuankömmling eine Einführung in die Produktpalette beziehungsweise das Dienstleistungsangebot des Unternehmens bekommen.

Tipp 4: Mentoring, Meeting und Coaching

Im Idealfall erhält der Neuankömmling einen Mentor, den er bei Fragen und Unklarheiten konsultieren kann. Zu Beginn bieten sich auch ein kurzes Meeting und Coaching-Treffen zwischen dem Mitarbeiter und den Vorgesetzten an. Eine erfahrene Person sollte für den Neuzugang stets für Gespräche zur Verfügung stehen.

Tipp 5: Unternehmenskultur und Werte vermitteln

Um sich gut in das Unternehmen einzugliedern, muss der Neuankömmling nicht nur die Arbeitsabläufe, sondern auch betriebsinterne Gewohnheiten und die Unternehmenswerte kennenlernen. Dazu gehören beispielsweise die Gepflogenheiten in Hinblick auf Kaffeepausen und Mittagessen.

Tipp 6: Wertschätzung und Belohnung

Wertschätzung und Belohnung sind wichtige Faktoren für einen erfolgreichen Onboarding-Prozess. Der Neuankömmling sollte bereits in den ersten Tagen und Wochen Wertschätzung durch den Vorgesetzten erfahren und Anerkennung für erledigte Aufgaben erhalten. Verbucht der Mitarbeiter gute Erfolge und zeigt er viel Engagement, ist die Übertragung von Verantwortung ein effektives Instrument.

Tipp 7: Feedback einholen

Der Neuzugang sollte die Möglichkeit haben, Feedback zu geben und den Onboarding-Prozess zu beurteilen. Solche Rückmeldungen geben wichtige Ansatzpunkte, wie sich das Onboarding zukünftiger Mitarbeiter gestalten und verbessern lässt.

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