Einfach auf den Zug aufspringen und mitfahren: So einfach lässt sich die Digitalisierung von HR-Prozessen nicht umsetzen. Es ist nicht damit getan, das Personal mit Softwarelösungen zu „bombardieren“ und zu hoffen, dass sich die digitale Transformation von selbst in Gang setzt. Viele Mitarbeiter und auch HR-Spezialisten haben Vorbehalte – gegenüber der digitalen Welt, gegenüber Veränderungen.

Das digitale Mindset: die große Rolle der persönlichen Einstellung

Was ist ein digitales Mindset? Ist dieses gleichbedeutend mit Fähigkeiten und Skills im Bereich der digitalen Tools? Braucht man dafür einen Social-Media-Account? Nein, das digitale Mindset bezieht sich nicht auf Kompetenzen, sondern mehr auf die persönliche Haltung in Bezug auf die Digitalisierung. Wer ein digitales Mindset besitzt, ist neugierig auf die neuesten technischen Entwicklungen, ist offen dafür, Neues auszuprobieren, und untersucht analoge Prozesse stets auf ihr digitales Optimierungspotenzial hin. Er versteht, dass digitale Prozesse nicht nur die HR-Arbeit, sondern sämtliche Unternehmensbereiche und auch das Privatleben durchdringen. Eine positive Grundhaltung bedeutet aber nicht automatisch, dass jeder Auswuchs der Digitalisierung gut geheißen werden muss.

Doch warum ist nun das digitale Mindset für HR so entscheidend? Nur wer in der Lage ist, in digitalen Bahnen zu denken, kann das Unternehmen zukunftsfähig aufstellen. Bei der Digitalisierung kommt HR eine Schlüsselrolle zu. Sie ist das Bindeglied zwischen der Unternehmensleitung und der Belegschaft und verantwortlich dafür, dass die Unternehmenskultur kommuniziert und gelebt wird. Wer eine digitale Unternehmenskultur etablieren möchte, braucht zunächst selbst das notwendige digitale Mindset.

Der Faktor Mensch: Prozesse immer wieder hinterfragen

Ein Tool alleine macht noch keine digitale Transformation aus. Damit dieses seine Vorzüge ausspielen kann, müssen die zugrundeliegenden Prozesse angepasst werden. Ansonsten wird die HR-Software lediglich verwendet, um manuelle Prozesse zu verwalten, statt sie zu automatisieren. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt bei der Digitalisierung deshalb der Mensch.

Er muss offen sein für Neues und bewährte Arbeitsweisen immer wieder hinterfragen. Erfüllt ein Prozess noch seinen Zweck oder lässt sich der Arbeitsablauf effizienter (automatischer) gestalten? Wurde Potenzial für Optimierung und Automatisierung aufgedeckt, sollte dieses konsequent ausgeschöpft werden. Passen Sie Prozesse an, feilen Sie an den Details und hinterfragen Sie immer wieder, ob die gefundenen Abläufe perfekt zu Ihrem Unternehmen passen.

HR-Software? Aber bitte flexibel und anpassbar

Anschließend gilt es, eine geeignete HR-Software auszuwählen, die den Prozess des Unternehmens individuell abdeckt. Diese sollte in der Lage sein, mit den Anforderungen des Unternehmens mitzuwachsen. Der Recruiting-Prozess soll neu überdacht werden oder die Lohnabrechnung läuft nicht effizient genug? Eine flexible HR-Software bietet Möglichkeiten, um nachzujustieren und auf geänderte Anforderungen zu reagieren.

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