Die innovativen Möglichkeiten zur schnellen Verarbeitung und Auswertung von Daten können auch Recruiter aktiv für sich nutzen. In diesem Zusammenhang kommt der Begriff Data Driven Recruiting ins Spiel.

Was versteht man unter Data Driven Recruiting?
Unter diesem Begriff versteht man Recruiting-Prozesse, die auf Basis von Daten, Zahlen und Fakten erfolgen. Data Driven Recruiting bietet Recruitern die Möglichkeit, zielgerichteter, effizienter und schneller Mitarbeiter für offene Stellen zu finden.
Nicht nur die HR-Abteilung, sondern auch die Bewerber selbst haben einen Vorteil, wenn Informationen über Qualifikationen, Erfahrungen und Interessen im Auswahlverfahren Berücksichtigung finden. Es geht darum, die Eignung der Kandidaten ganzheitlich zu betrachten, indem persönliche Fähigkeiten und Wünsche im Bewerbungsprozess berücksichtigt werden.

Stellenanzeigen schalten und datenbasiert steuern
Data Driven Recruiting unterstützt nicht nur bei der eigentlichen Personaleinstellung, sondern auch bei der Ansprache der Zielgruppen. Auf Basis der Daten ist es einfacher, Personen aus der Zielgruppe, also geeignete Bewerber, mit den Stellenanzeigen zu erreichen. Anhand von vorab festgelegten Regeln und künstlicher Intelligenz wird auch darüber entschieden, mit welchem Budget zu rechnen ist und welche Kanäle für die Ausspielung in Betracht kommen:

• Jobportale
• Jobsuchmaschinen: zum Beispiel Indeed, jobrapido
• Soziale Netzwerke: Facebook, Twitter
• Karriere-Netzwerke: LinkedIn, XING
• Suchmaschinenmarketing mittels Google Ads

Unternehmen sind daran interessiert, auch mit geringem Budgeteinsatz möglichst qualifizierte Bewerber anzusprechen, die zur Stellenausschreibung passen und mit denen offene Stellen erfolgreich besetzt werden können. Dieses Ziel lässt sich mit performancebasierter Anzeigenschaltung realisieren, die sich als ständig wiederholender Prozess versteht, der stetig neues Wissen ansammelt. Dies ermöglicht eine optimale Steuerung anhand von Daten und Zahlen. Im Zuge des Retargetings können Arbeitgeber Bewerber gezielt ansprechen, wenn sie eine Website bereits besucht haben. In diesem Fall erscheinen Werbeanzeigen, die die Aufmerksamkeit der Nutzer gezielt auf offene Stellen des Unternehmens lenken.

Stellenanzeige analysieren mittels Kennzahlen
Bei der Analyse der Stellenanzeigen kommen Kennzahlen wie die Klickrate, die Anzahl der Bewerbungen und der Erfolg der Ausspielungskanäle zum Einsatz. Die dabei gesammelten Daten gehen in die vorab festgelegten Regeln ein und erweitern das Wissen der künstlichen Intelligenz, auf das für zukünftige Entscheidungen zurückgegriffen werden kann. Das bedeutet, dass die HR-Verantwortlichen mittels Data Driven Recruiting den Prozess fortlaufend verbessern können.

Geschaltete Stellenanzeigen nach Leistung abrechnen
Der Trend geht dahin, Stellenanzeigen nach dem System Cost-per-Application abzurechnen. Das bedeutet, dass Unternehmen nicht für jeden einzelnen Klick auf die Stellenanzeige, sondern für jede eingetroffene Bewerbung zahlen. Die im Laufe der Anzeigenschaltung erfassten Daten können bei späteren Ausschreibungen berücksichtigt werden.

Insgesamt hat die Anzeigenschaltung auf Basis von Leistung einige Vorteile, weil Unternehmen trotz geringem Budget eine höhere Anzahl an qualifizierten Kandidaten erreichen. Darüber hinaus können Arbeitgeber Stellenanzeigen datengesteuert mittels Regeln und künstlicher Intelligenz zielgerichtet an potenzielle Bewerber ausspielen, um letztendlich qualifizierte Bewerbungen zu verbuchen.

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